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Top 5 Reiseziele nach Corona - Teil 2: Kreta

Wir alle können es nicht mehr erwarten, endlich wieder reisen zu können. Daher machen wir heute mit unserer Serie, den Top-Reisezielen nach Corona, weiter.

Ich stelle euch heute Kreta vor. Vor knapp zwei Jahren war ich dort unterwegs. Was ich auf dieser wunderschönen Insel erlebt habe, welche Airbnbs, Ausflüge und Strände ich euch empfehlen kann, lest ihr hier.


Im Sommer 2019 war es so weit: Sommerurlaub auf Kreta! Wegen meiner etwas längeren Recherche erwischte ich einen relativ günstigen Flug von Stuttgart nach Chania, der zweitgrößten Stadt Kretas, die hier auch noch eine Rolle spielen wird.

Angekommen holte ich meinen Mietwagen ab, den ich auch recht günstig ergattern konnte. Das Erste, was Griechenland mich spüren ließ, war das Wetter. Bei der Ankunft hatte es 31 °C und die Sonne brutzelte herunter. Ich hatte meine Sonne zurück und war happy☀️.

Ich machte mich auf zum ersten Airbnb meiner Kreta-Tour (Ich hatte vier davon gebucht und fuhr innerhalb von zehn Tagen über die ganze Insel). Meine erste Unterkunft stellte auch sofort eines der Highlights dar.


1. Waves on the Rock 🌊


Für gewöhnlich sind meine Unterkünfte nur selten Highlights, doch dieses Airbnb war ein ganz besonderes. Genau eine Stunde lang fährt man mit dem Auto vom Flughafen Chania nach Ravdoucha. Wenn man denkt, es kann nicht mehr ländlicher und abgelegener werden, kommt das dunkle Blau des Mittelmeers zum Vorschein. Wie so oft auf Kreta steht man dann auf einer hohen Klippe und hat einen überragenden Blick.


Von dort aus fährt man noch circa 5-10 Minuten die Serpentinen herunter bis man dann am Strand von Ravdoucha angekommen ist. Dort stehen lediglich zwei große Häuser. Eines davon ist das Waves on the Rock, ein relativ simples Airbnb.

Vom groß angelegten Parkplatz aus sah ich mir erst einmal den schönen, kleinen Steinstrand an. Zu der Zeit war noch nichts los, das sollte sich im Lauf des Tages aber noch ändern. Ich ging zum Vermieter des Appartements und holte die Schlüssel ab.


Ich bin ehrlich mit euch, die Wohnung war aufgebaut wie ein einfaches, kleines Hotelzimmer. Es war an sich nichts Besonderes. Doch der Ausblick, die abgelegene Lage, das Ambiente in dem Restaurant und am Strand waren einzigartig. Bei dieser Unterkunft hat man auch nicht das Gefühl, es würde an Komfort fehlen, denn wenn ihr Reisende wie ich seid, dann kommt ihr wahrscheinlich sowieso nur zum Schlafen ins Zimmer.


Mit dem sehr freundlichen Kellner im anliegenden Restaurant kam ich beim Abendessen ins Gespräch. Ich wollte wissen, woher der Fisch kommt, den ich gerade aß. Er nahm mich mit in die Küche und zeigte mir zwei riesige Kühlschränke, in denen massig frische Fische lagerten. Der Küchenchef sagte mir anschließend, dass er mit dem Chef heute Morgen um 5 Uhr angeln war und all diese Fische gefangen hat. Ein Essen in diesem Restaurant ist also auch ein Muss!




2. Strand von Balos ☀️


Am nächsten Morgen machte ich mich früh auf den Weg, denn das nächste Highlight wartete. Der Strand von Balos.


Rund eine Stunde vom Airbnb entfernt liegt der besagte Strand. Zunächst fährt man auf normalen Straßen. Wenn man sich dem Strand jedoch nähert, wird die Straße immer steiniger und ruppiger. Mich schüttelte es ordentlich durch in meinem Peugeot 208.

Auf diese Weise fährt man rund 20 Minuten zu einem großen Parkplatz. Auf diesem unbefestigten Weg begegnet man nicht nur hunderten Touristen, sondern auch Ziegen und Katzen. Unfallgefahr vorprogrammiert 😅.



Wenn man einmal da ist, hat man einen wunderschönen Blick auf den Strand. Man muss dann nur noch einige Steintreppen herablaufen und schon ist man angekommen. Das hellblaue und kristallklare Wasser lädt zum Baden und Schnorcheln ein.



Auch wenn es ein wenig überlaufen ist und viele Touristen den Strand zu ihrem eigen gemacht haben, empfehle ich euch den Strand von Balos sehr.


3. Chania 🚤


Wie versprochen komme ich nun zum malerischen Chania. Bekannt ist die rund 100.000 Einwohner große Stadt für ihren schönen venezianischen Hafen. Als ich vor zwei Jahren an der Promenade entlanglief, die zum Hafen führte, verliebte ich mich gleich. Ich war schon relativ früh dort, doch bereits gegen 10 Uhr drängten sich die Touristen nah an nah an der Promenade.


Ich war an einem sehr heißen Tag in Chania, sodass mir der Schatten, der in den engen Gassen fiel, gerade recht war. Im Kern der Hafenstadt reihen sich abwechselnd Restaurants und Handarbeitsläden nebeneinander. Sehr angenehm hierbei war, dass die Kellner nicht zu aufdringlich sind, wie man das von manch anderen Städten auf Kreta kennt.



Ein besonderes Highlight in Chania, das ich euch empfehlen will, ist eine Bootsfahrt am Abend. Es gibt einige Anbieter, die ein kleines Fischerboot haben und Touristen am Abend raus aufs Meer schiffen. Dort hat man dann die Gelegenheit atemberaubende Bilder zu machen oder vor der Insel Lazareta ins kühle Nass zu springen. Diese Möglichkeit ließ ich mir damals natürlich nicht nehmen 😉.



Zurück am Hafen angekommen ließ ich mir noch meinen Cocktail schmecken. Chania ist meine absolute Lieblingsstadt auf der Insel. Einen Besuch empfehle ich gerade wegen der vielen Möglichkeiten, die man dort hat.

Weiter geht es mit einer Stadt, die wohl relativ wenige Kreta-Urlauber auf dem Zettel haben.


4. Ierapetra ⚓️


Von Chania aus ging es für mich einige Tage später in den Südosten der Insel, nach Ierapetra. Ursprünglich war das kleine Städtchen nur als Überbrückung geplant, (von dort fuhr ich mit der Fähre auf die Insel Chrisi) doch es gefiel mir mehr als gedacht.

Ich kam am frühen Abend in meinem Airbnb an. Da ich dachte, dass Ierapetra relativ wenig zu bieten hat und eher eine Stadt für Inselbewohner ist, legte ich mich erst einmal hin. Der Drang nach frischer Luft zog mich dann aber doch noch nach draußen.

Ich ging vor zum Ufer und schlenderte ein wenig an der Promenade entlang. Es war relativ wenig los, typisch für den kleinen Ort. Vor allem wegen der Ruhe und der Harmonie, die dort herrschte, fing es mir an sehr zu gefallen.



Die griechischen Schulkinder, die gerade nach Hause gekommen waren, spielten mit ihren Eltern Fußball auf der Straße, die Fischer lagen nach einem langen Arbeitstag am kleinen Hafen an und die Sonne ging langsam unter.


Der Kontrast zu einer vollen Stadt wie Chania oder Iraklion und das zur Ruhe kommen, genoss ich sehr in der Arbeiterstadt. Daher ist Ierapetra auf jeden Fall einen Besuch wert! Wenn es die Situation wieder zulässt, empfehle ich euch allen, genau das auch zu machen.


Ich hoffe, ihr habt jetzt anhand meiner Kreta-Highlights einen guten Eindruck von Kreta bekommen und freut euch schon auf eure Reise dort hin. Bis dahin, bleibt gesund! ☀️



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