• Charlotte

Lernen, auf sich selbst zu hören

Heute möchte ich mit euch meine Schlüssel teilen, um zu lernen, auf sich selbst zu hören. Auch wenn es albern klingt, finde ich es wichtig, diesen Punkt im Alltag in den Mittelpunkt zu stellen. Ich bin weit davon entfernt, ein spiritueller Mensch zu sein. Aber wenn ich in den letzten Jahren eines gelernt habe, dann ist es, dass es manchmal wichtig ist, sich auf sich selbst zu besinnen. Manchmal ist uns gar nicht bewusst, wie viel Einfluss unsere Umgebung auf uns haben kann.

Als ich nach Deutschland zog, war ich erst einmal weg von meinen Freunden und von meiner Familie. Das erlaubte mir, mich zu 100 % auf mich selbst zu konzentrieren. Und ich bin überrascht, dass ich tatsächlich viel anders und stärker bin, als ich es mir vorgestellt habe. Meine Wahrnehmung der Dinge, meine Intuition haben mich jetzt in die Lage versetzt, viel mehr zu erreichen, als ich mir je zugetraut hätte. Aber vor allem weiß ich heute, wer ich bin, was ich wert bin, wozu ich fähig bin, und ich weiß, was ich wirklich will und was ich im Leben brauche. Auch wenn das Lernen, auf sich selbst zu hören, wie eine Kleinigkeit erscheinen mag, ist es nicht für jeden so einfach. Deshalb möchte ich meine Tipps mit euch teilen.


Sich distanzieren

Wir alle waren schon in der unangenehmen Situation, in der wir eine Entscheidung treffen mussten. Manche Entscheidungen können einen großen Einfluss auf unser zukünftiges Leben haben. Diese Entscheidungen sind uns wichtig und können bestimmen, wer wir in den kommenden Jahren sein werden. In diesen Situationen ist es wichtig zu wissen, wie man sich von äußeren Ratschlägen und Einflüssen distanzieren kann. Jeder Mensch ist anders und keine zwei Menschen reagieren auf eine Situation auf die gleiche Weise. Sich zu distanzieren bedeutet nicht, engstirnig und egoistisch zu werden und nur auf sich selbst zu hören, sondern sich auf sich selbst zu konzentrieren, um erkennen zu können, wer man ist und was gut für einen ist. Eine Entscheidung, die seiner Mutter oder seinem besten Freund ideal erscheinen mag, ist auf lange Sicht nicht unbedingt die richtige Wahl oder Lösung für einen selbst. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Gefühle immer vom Einfluss anderer unterscheiden zu können.


Sich Zeit lassen

Um auf sich selbst zu hören, ist es besonders wichtig, sich Zeit zu geben. Die richtige Antwort auf die Fragen, die wir uns stellen, fällt nie vom Himmel. Die Zeit allein erlaubt es uns, einen Schritt zurückzutreten und das Für und Wider abzuwägen. Und auch wenn wir scheinbar jeden zweiten Tag unsere Meinung ändern, tief im Inneren wissen wir alle, was für uns richtig ist. Eine Ahnung, eine Intuition wird stets erlauben, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Alles, was man tun muss, ist sich zur Ruhe zu setzen, auf sich selbst zu hören und sich Zeit zu geben.


Auf sein Bauchgefühl hören

Der Körper neigt dazu, vor dem Verstand zu wissen, was er braucht, was ihn anregt und was nicht. Schon vor dem Stress einer Prüfung zum Beispiel hat der Körper die Fähigkeit zu verstehen, dass etwas im Gange ist. Am häufigsten spiegelt sich dies in Träumen wider. Die vom Körper empfundenen Emotionen werden durch die Erinnerung (Erfahrung der Person) gebildet. In gewisser Weise nimmt der Körper unsere Emotionen wahr, noch bevor wir unser Bewusstsein einsetzen. Unser Körper weiß also mehr denn je, was für uns gut ist. Deshalb würde ich immer dazu raten, zuerst auf das zu hören, was euer Bauchgefühl euch sagt.

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